Eduard Fomin: BRIEFMARKEN RUSSLANDS 1908-1923
Tauschkontrollmarken 1922-1933
Katalog - Handbuch
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292 eng beschriebene Seiten Format A4, starker Einband mit Glanzfolie kaschiert, Druck in bester Qualität auf satiniertem Papier, ca. 600 Photographien, limitierte Edition, insgesamt 500 handnumerierte Exemplare. Preis EUR 80, plus Porto und Verpackung.
Davon 100 Exemplare in hochwertiger Ausführung, geprägter Einband. Preis EUR 92, plus Porto und Verpackung.
Erhältlich bei: Wina-Verlag, P. O. Box 2104, 96012 Bamberg/Germany
Behandelt werden die russischen Marken des Zeitraums 1908 bis Mai 1923, vom Zarenreich bis zum Ende der RSFSR. Insgesamt sind das 203 Katalog-Nummern. In einem gesonderten Anhang werden die Tauschkontrollmarken der Jahre 1922 bis 1933 behandelt (30 Katalog-Nummern).
Hier faßt ein forschender Philatelist, der das Material überwiegend selbst in Händen hatte, sein über Jahrzehnte erworbenes, reiches Wissen über diese Periode zusammen. Das geschieht in einer Ausführlichkeit, die nichts zu wünschen übrig läßt, und zugleich in bestechend klarer Gliederung. Dort wo ein Teilaspekt noch nicht oder ungenügend erforscht ist, scheut sich Fomin nicht darauf hinzuweisen.
Am Anfang steht immer die Katalogisierung der Marken selbst. Dem folgen je nach Gegebenheiten: Druck und Plattenfehler, Zähnungen und Zähnungsfehler, Papier und Papiersorten, Wasserzeichen, Farben und Farbunterschiede, Druckverfahren, Druckauflagen und ihre Unterscheidung, Bogenanordnung, Platten-Nummern, Bogenrandzudrucke, Essays, Probedrucke, Mustermarken, wichtiges aus der Entstehungsgeschichte der Marken und über ihre postalische Verwendungen, etc.
Wo nur irgendwie zu ermitteln, erfolgt eine Bewertung auch aller Besonderheiten. Herauszuheben ist in diesem Spezialkatalog die umfangreiche und fundierte "Briefbewertung"! Als Beispiele seien genannt die Kriegshilfe, Notgeld, Spar, Kontroll und Stempelmarken, Kettensprenger, usw. und alle Tauschkontrollmarken. Für die Bewertung verwendet Fomin einen Bruttopreis nach Art des Michel. Das Verhältnis seiner Katalogpreise zu heute üblichen Handelspreisen drückt er durch folgende Prozentsätze aus:
- Oberes Ende über 50% = überteuerter Preis und nur für besonders gutes und seltenes Material gerechtfertigt! 40 bis 50% wird als üblich (normal) eingestuft und ist mit den Handelspreisen identisch. 20% und darunter sind ausgesprochen günstige Gelegenheiten.
Fomin verwendet nicht aus Eitelkeit eine eigene durchgehende Numerierung, sondern um den Ansprüchen eines Spezialkataloges zu genügen. Er selbst führt im Vorwort aus, den Michel nicht kritsieren zu wollen, weil dieser in Jahrzehnten organisch gewachsen ist und Nummernänderungen in einem etablierten Katalog nicht möglich sind. Ein Spezialkatalog aber sollte sich nicht scheuen, zur besseren Übersicht eigene Nummern zu verwenden.
Die in den Standardkatalogen in den Hinterhof verbannten Spar, Kontroll, und Stempelmarken und die dort mit römischen Ziffern abgespeisten Notgeld und Konsulatsluftpostmarken, sowie die vom MichelKatalog als Privatmache angeführten Revolutionsaufdrucke I bis III auf Romanow-Marken, werden bei Fomin an der Stelle chronologisch eingeordnet, wo sie de facto oder durch Verfügung der Postbehörden vollgültige Postwertzeichen wurden. Zur Kennzeichnung ihres besonderen Status sind ihre Nummern im Fomin mit Klammern versehen.
Die Wappenmarken, im Michel perforiert und geschnitten gesondert katalogisiert, werden der Über sichtlichkeit halber in einer Serie zusammengefaßt. Bei der perforierten Ausgabe wird zwischen Erst und Nachauflagen unterschieden. Der Katalogisierung der Romanow-Serie schließt sich auf 30 Seiten eine Schilderung der 714 nunmehr im Popow-Museum in St. Petersburg befindlichen Essays und Proben aus der berühmten und einzigartigen Spezial-Sammlung des Zaren an. Es handelt sich hier um die bisher umfassendste Darstellung dieses Spezialgebietes. Gebührenden Raum nehmen auch die aus der Wappen und Romanow-Serie hergestellten Markenheftchen ein.
Vor der Katalogisierung der Spar, Kontroll und Stempelmarken macht Fomin den Leser erst mit den ursprünglichen Verwendungszwecken dieser Marken vertraut. Nicht minder gründlich aber werden auch die Ausgaben der RSFSR behandelt. "Kettensprenger" und die ersten Freimarken der RSFSR (1 bis 1000 Rubel) erfahren eine gründliche Besprechung (5 Seiten für die ersten und 29 Seiten für die Freimarken). Beide Ausgaben dienten als Urmarken für spätere Überdrucke. Bei den Freimarken wird besonderes Gewicht auf Papiertypen und Farben gelegt und hier hat Fomin ein Novum erarbeitet, er verweist zu den teils unterschiedlichen Farben auf Vergleichsauflagen. Eingehend dargestellt werden auch die Umstände der Entstehung der 1. Wohltätigkeitsausgabe zum Tag der Philatelie und für die Kinderhilfe.
Bei den folgenden Überdruckmarken sind die Typen und Abarten der Aufdrucke bis ins kleinste unter sucht und illustriert, mit klaren Abbildungen der Typenunterschiede. Genannt seien hier nur der 7.500 Rub-Überdruck, Tag der Philatelie und Kinderhilfe 19-8-1922, 100.000 Rub-0berdruck, und natürlich die Sowjetstern-Aufdrucke mit Hammer und Sichel. Die Tauschkontrollmarken im separaten Anhang sind aufs Höchste spezialisiert. Hier kommt vor der Katalogisierung in der Regel erst die Typenbeschreibung der Aufdrucke. Auch auf die Tauschbedingungen der damaligen Zeit wird eingegangen. Einige der im Laufe der Zeit verwendeten Entwertungsstempel der Kontrollpunkte sind abgebildet und beschrieben. (Ebenfalls ein noch relativ unerforschtes Gebiet, das noch der weiteren Bearbeitung harrt!)
Die zahlreichen (ca. 600) Abbildungen sind unübertroffen klar, da vom Autor selbst auf fotografischem Wege aufwendig hergestellt.
Zu Fomin existiert gegenwärtig keine Alternative und der "FOMIN" wird für den ernsthaften Russlandsammler das Nachschlagewerk für die Zeit 1908 bis 1923 sein.
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N e
w B o o k o n R u s s i a n P h i l a t e l y
Eduard Fomin: STAMPS OF RUSSIA 1908-1923 Exchange Control Stamps 1922-1933
Catalogue - Handbook
292 pages, printed on highöquality paper in A4 format, c. 600 photographs, a limited and hand-numbered edition of 500 copies, text in German, price 80 EUR plus postage and packing.
Published by Wina-Verlag. P. O. Box 2104, 96012 Bamberg/Germany.
This monograph by E. Fomin deals with the stamps of Imperial Russia and RSFSR, covering the period from 1908 up to the end of the RSFSR on May 1923. This comprises a total of 203 catalogue numbers. In a supplementary section the control stamps for the exchange of stamps within the period of 1922-1933 are described, using 30 more catalogue numbers.
The author summarises in his book all the information and data he has compiled on the field over several decades, either based on his own collection or from other sources. There is not much to be added to this work compiled by an expert in great detail, displaying a very clear arrangement of the different chapters. Furthermore, Fomin also points out any deficiencies in the present stage of knowledge, thus encouraging further resarch an indvestigation.
Considering the supdivisions of the chapters, each section
starts with the stamps, followed by comprehensive descriptions
of printing and plate errors, perforations and their errors,
varieties of paper and watermarks, colours and their shades,
printing methods, numbers of stamps issued, essays, proofs,
specimens, important facts on the origin of the stamps,
postal usage, and so on whatever you expect from a comprehensive
study of each issue. As an introduction to savings, control
and fiscal stamps, Fomin gives some comments on their original
purpose and application. Plenty of effort has been paid
to the provision of a thorough price list covering most
of the specialities, too. The handbook also lists prices
for covers especially for such rarer items as charity stamps,
currency tokens, savings, control and fiscal stamps, exchange
control stamps, etc..
- As in the
Michel catalogues, Fomin also uses a kind of gross price.
Actual prices of 50% of this and more are overpriced and
justified only in a very few cases of extraordinary quality
or rarity. The normal trading price is between 40-50%,
while prices less than 20% reflect special bargains.
Fomin introduces his own system of catalogue numbers. In
contrast to the Michel catalogue, issues such as currency
tokens, airmail stamps of the Berlin Embassy and Phrygian
Cap overprints on Romanows are not described in appendices
but included with the ordinary stamps in chronological order
according to the time when the stamps became official either
de facto or by the postal administration. Their numbers,
however, are written in brackets to indicate their special
status. After the description of the Romanov series, a most
comprehensive treatment of their essays and proofs is given
of 30 pages. These 714 items from the former collection
of the Tsar are now re assembled in the PopovMuseum in St.
Peterburg.
Furthermore, the very rare stamp booklets of the Imperial "Arms" types and Romanovs are described in detail. The RSFSR stamps are also treated very thoroughly. The Chain Breakers and the first definitive RSFSR issue of the 1 to 1000 Roubles are discussed on 5 and 29 pages respectively, with great emphasis on paper types and colours. Both series have been the subject of numerous overprints, described in great detail, too. The background of the first welfare stamps for philately and children is also mentioned. The overprints are clearly represented by illustrations of their different types, e. g. the 7500 rub. overprint, the 19-8-1922 issue, the 10.000 rub. overprint and the Sovjet Star overprint.
Finally,
the exchange control stamps are described extensively in
an appendix. The regulations for the exchange of stamps
are also discussed.
Post marks of several exchange offices are shown opening the door to further research. In summary, the "Fomin" catalogue-handbook will certainly become a standard reference work for the serious collector due to the quality of both, the description and the photographic reproductions.
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